Philosophie Lexikon der Argumente

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Skeptizismus: Ausdruck für die mehr oder weniger ausformulierte Auffassung, dass Wahrnehmungssubjekte prinzipiell keine Sicherheit in Bezug auf ihre Erkenntnisse über die Außenwelt haben können. Die Zweifel an der Verlässlichkeit der Sinnesorgane können sich auf Zweifel an der Existenz einer äußeren Welt ausdehnen, wenn die Möglichkeit einer grundsätzlichen Täuschung, z. B. durch einen permanenten Traum angenommen wird. Siehe auch Verifikation, Beweise, Wahrnehmung, Gewissheit, Moores Hände, Solipsismus.
 
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Stegmüller IV 379
Skeptizismus/Berkeley/Stegmüller: Berkeley will den Skeptizismus keineswegs verteidigen oder auch nur nahelegen. - Vielmehr versucht er nachzuweisen, dass die Annahme, es gebe eine unabhängige materielle Welt, sich gar nicht widerspruchslos formulieren lässt. - Der innere Zustand ist derselbe, wenn es die wahrgenommenen Objekte gar nicht gibt. - Um zu unterscheiden, müssten wir die Überzeugungen angeben, die mit dem inneren Zustand verknüpft sind. - Das verpflichtet uns aber nicht, diese Überzeugungen mit anderen zu teilen. - Daher werden wir nie wissen, ob der Skeptizismus wahr ist.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017