Philosophie Lexikon der Argumente

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Skeptizismus: Ausdruck für die mehr oder weniger ausformulierte Auffassung, dass Wahrnehmungssubjekte prinzipiell keine Sicherheit in Bezug auf ihre Erkenntnisse über die Außenwelt haben können. Die Zweifel an der Verlässlichkeit der Sinnesorgane können sich auf Zweifel an der Existenz einer äußeren Welt ausdehnen, wenn die Möglichkeit einer grundsätzlichen Täuschung, z. B. durch einen permanenten Traum angenommen wird. Siehe auch Verifikation, Beweise, Wahrnehmung, Gewissheit, Moores Hände, Solipsismus.
 
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Stegmüller VI 3ff
Skepsis/Hume/Stegmüller: "implizite": nur in Bezug auf Notwendigkeit - diese wird auch von Wittgenstein geteilt.
"skeptische Lösung"/Hume : "das Problem besteht gar nicht" bzw. Regularität, Typen statt Einzeldingen.
"Radikale" Skepsis/Hyperskepsis: es gibt keine Tatsache, die darüber entscheidet, was wir meinen und damit auch keine, die unserem sinnvollen Reden oder mathematischem Wissen zugrunde liegt (WittgensteinVs) - - Wittgenstein: Frage: worin besteht das Faktum, dass ich 1. dieser Regel folge? - 2. mit einem Wort etwas bestimmtes meine? - 3. einen Begriff erfasst habe?

> Gegenargumente gegen Hume
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017