Philosophie Lexikon der Argumente

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Sortal, Philosophie: Ausdruck für einen Begriff, der mehrere zählbare Gegenstände aufgrund gemeinsamer Merkmale zusammenfasst. (>„Sorten“). Mit der Verwendung des Begriffs des Sortals soll unter anderem der Gebrauch von Begriffen wie Kategorien oder Universalien vermieden werden, die vielfältige zusätzliche Annahmen nötig machen würden. Siehe auch Ordnung, Allgemeinheit, Verallgemeinerung, Allgemeine Termini, Identität, Identitätsbedingungen, Kriterien, Veränderung, Klassen, Kategorien, Universalien, Begriffsrealismus, Massentermini.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 944
Def Sortal/Brandom: wird zur Vermeidung von Universalien gebraucht: Bsp "Hund", "Säugetier".
Sortal/Brandom: hat, anders als ein Prädikat, nicht nur Anwendungskriterien sondern auch Identitätskriterien - Aristoteles: Bsp Stuhl, nicht wegen Ähnlichkeit sondern wegen Funktion.
I 612
Pseudosortal: Bsp "Ding", "Gegenstand" - Annahme: mittelgroße, trockene Gegenstände.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017