Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.
 
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Avr I 140
BerkeleyVsLocke: es gibt keine "verallgemeinernden Kräfte". - Sprachliche Verallgemeinerung ist keine Verallgemeinerung des Geistes. - Einzelnamen müssen nicht das Verstehen von Ideen hervorrufen. - Es ist nicht Hauptzweck der Sprache, Ideen hervorzurufen. - Stattdessen: Zweck von Sprache ist auch Hervorrufen von Leidenschaft, Abhalten von und Anhalten zu Handlungen usw.
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Breidert I 228ff
Sprache/Berkeley: philosophische Irrtümer oft sprachlich erklärbar. - Falsche Projektion: Vorstellung von einem Ding - Mehrdeutigkeit: "etwas" bzw. "Ding" auf Vorstellungen oder Willensakte anzuwenden. - ideas/Terminologie/Berkeley: Vorstellungen von wahrgenommenen Dingen - notion/Terminologie/Berkeley: Begriff von einem Geist und seinen Tätigkeiten.

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017