Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Avr I 113
Glauben/Bedeutung/FieldVsReduktionismus: (Vsreduktive Griceaner): es ist zirkulär, die semantischen Eigenschaften durch den Glauben erklären zu wollen. (Das sagt auch der Reduktionismus.) - Field wie Grice: man kann Glauben ohne Bezug auf den Satz erklären. - Lösung: das, was ein Symbol zu einem für Cäsar macht, ist die Rolle in meinem Lernen. - Field: dann kann es keine innere Sprache ohne öffentliche Sprache geben! SchifferVsField: kein Problem: Grice (intentions-gestützte Semantik, IBS) braucht nicht anzunehmen, daß man propositionale Einstellungen vor der öffentlichen Sprache erworben hat. - Beides geht Hand in Hand - nur besteht keine logische Abhäängigkeit zwischen ihnen (und zur Kompetenz). - Armstrong: beide sind doch logisch verbunden. ((s) Das ist stärker als Schiffers These.).
Horwich I 481
Sprache/W-Def/Field/Soames: wenn Wahrheit nicht-semantisch ((s) d.h. sprecher-unabhängig, d.h. nicht-physikalistisch) definiert wird, wird Sprache ein abstraktes Objekt. - Sie hat ihre Eigenschaften wesentlich. - Mit anderen Eigenschaften wäre es eine andere Sprache - d.h. es hätte sich nicht herausstellen können, daß die Ausdrücke etwas anderes denotiert haben könnten. - Dann ist immer noch kontingent auf Sprachverhalten, welche Sprache eine Person spricht. - Aber die semantischen Eigenschaften (Wahrheit, Referenz, Zutreffen) sind nicht kontingent.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.08.2017