Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Avr I 75
Def mögliche Sprache/Loar: abstrakte Entität, die dennoch auf Sprecher bezogen werden muss.
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EMD II 146
Sprache/Loar: auf Gemeinschaft bezogen - deshalb Intensionen wichtig - >Quantifikation über den semantischen Inhalt von Sätzen - Problem: die p-Position im Tarski-Schema erlaubt nur Extensionen - Loar: These: die semantischen Eigenschaften der Satzkomponenten sind eine Funktion der propositionalen Einstellungen der Sprecher.
EMD II 149
Sprache/Loar: vielleicht Funktion von Sätzen auf satzförmige Intensionen (die ihrerseits Funktionen von möglichen Welten auf Wahrheitswerte sind) - Sprache ist immer relativ auf Gemeinschaft - nicht auf logische und syntaktische Begriffe reduzierbar. - Faktischer Gebrauch ist ausschlaggebend, damit kommen psychologische Begriffe herein.

Loar I
B. Loar
Mind and Meaning Cambridge 1981

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Loar
> Gegenargumente zu Sprache



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017