Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprache, Philosophie: eine Menge von zu einem Zeitpunkt fixierten lautlichen oder schriftlich kodierten Formen zum Austausch von Informationen bzw. von Unterscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft, deren Mitglieder in der Lage sind, diese Formen als Zeichen oder Symbole zu erkennen und zu interpretieren. Im weiteren Sinn auch Zeichensysteme, die von Maschinen verarbeitet werden können. Siehe auch Kommunikation, Sprachregeln, Bedeutung, Bedeutungswandel, Information, Zeichen, Symbole, Wörter, Sätze, Syntax, Semantik, Grammatik, Pragmatik, Übersetzung, Interpretation, Radikale Interpretation, Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Rorty VI 184
Sprache/Welt/Sellars/Rorty: These: alles ist Sprachlich - VsSellars: häufigster Einwand: kleine Kinder und Hunde haben auch Schmerzen, ohne darüber sprechen zu können.
Rorty VI 185
Sprache/Sellars: kann überhaupt nicht anhand von Nichtsprachlichem überprüft werden! Rorty: Daher ist nur die Nützlichkeit für den Pragmatismus interessant.
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Sellars I 81ff
"Unsere Ryleschen Vorfahren"
Bsp Primitive Sprache, Wortschatz für öffentliche Eigenschaften öffentlicher Gegenstände, Konjunktion, Disjunktion, Negation und Quantifikation, so wie vor allem auch das subjunktive Konditional. Außerdem Vagheit und Offenheit.
SellarsVs: bei einer intersubjektiven Sprache muss es sich um eine Rylesche Sprache handeln: das entspringt einem zu einfachen Bild der Beziehung von intersubjektiven Rede und öffentlichen Gegentänden. (I 81 > Denken).
Brandom II 72
Sprache/Sellars/Brandom: es gibt Sprachen ohne theoretische Termini. - Es müssen nur einige Begriffe nichtberichtenden Gebrauch haben, damit einige berichtenden Gebrauch haben können.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Sellars
> Gegenargumente zu Sprache



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.07.2017