Philosophie Lexikon der Argumente

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Sprachregeln, Philosophie: Hier geht es um die Frage, ob Regeln für den Sprachgebrauch möglich oder überhaupt sinnvoll sind. Einige Autoren gestehen sie für die Festlegung von Referenz (Bezugsgegenständen), nicht aber für Bedeutungen zu. Siehe auch Spracherwerb, Sprache, Sprachspiele, Referenz. Bedeutung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 68/69
Sprachregeln/Carnap: a) worauf "Quadrat" zutrifft, ist ein Quadrat, b) worauf "Rechteck" zutrifft, ist ein Rechteck, c) Worauf "Quadrat" zutrifft, ist ein Rechteck. - Bedeutungspostulate ermöglichen den Schritt nach c) - Erwähnung/Gebrauch/Carnap: im Bedeutungspostulat werden die Ausdrücke nicht erwähnt sondern nur gebraucht. - "(x)(Fx >Gx)" ist ein Bedeutungspostulat von S" ist eine Aussage über "F" und "G" in S. - ChisholmVsCarnap: Tarski: links ist eine notwendige Bedingung für die Wahrheit des rechts stehenden Ausdrucks: das bezieht sich nicht auf Sprachregeln, sondern auf Nichtsprachliches. - Kein Satz ist allein aufgrund des Gebrauchs wahr.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017