Philosophie Lexikon der Argumente

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Starrheit, Rigidität, Philosophie: Ausdruck für die Eigenschaft von Namen, in allen möglichen Welten für denselben Gegenstand zu stehen im Gegensatz zu Kennzeichnungen, die nicht starr sind und deren Referenz wechseln kann. Bsp Es ist sinnlos zu fragen, ob Napoleon in einer möglichen Welt jemand anderes als Napoleon hätte sein können, aber nicht sinnlos zu sagen, dass es eine mögliche Welt gibt, in Napoleon nicht der Sieger von Austerlitz war. Siehe auch Kennzeichnungen, Namen, Mögliche Welten, Reichweite, Notwendigkeit, Möglichkeit, Referenz, Semantik möglicher Welten, Intensionen, Propositionen.
 
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II 54
Namen/nicht-starr/FieldVs: angenommen, Namen würden als nicht-starr angesehen. Dann: um zu glauben, daß Russell kahl war, muß man einen Satz glauben, der eine Kennzeichnung von Russell enthält "F", sowie ein "G" das für Kahlheit steht. Also einen Satz der Form "(G(ixFx)" - Pointe: warum sollten wir dann mögliche Welten (MöWe) einführen? - und damit Propositionen? - wenn man Propositionen annimmt und sie mit MöWe erklärt, und zwischen Propositionen unterscheiden will, dann muß man Namen und Ausdrücke wie "Temperatur" als nicht-starr annehmen.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017