Philosophie Lexikon der Argumente

 
Stereotype, Philosophie: Eingebürgerte Bezeichnungen für typische Formen oder Erscheinungen, die das Wiedererkennen erleichtern und Beschreibungen von Sachverhalten vereinfachen können. Stereotype können im Sprachgebrauch bewusst oder unbewusst verwendet werden.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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IV 186
Stereotyp/Fodor/Lepore: Bedeutungen sind keine Stereotype: Bsp das Stereotyp "braune Kuh" kann gefährlich sein, ohne dass das Stereotyp "braun" oder das Stereotyp "Kuh" gefährlich ist. - Man müsste wiederum absurderweise Analytizität aller Inferenzen annehmen, um das dennoch zu garantieren.
IV 186
Analytizität/analytisch/Fodor/Lepore: wenn Bedeutungen Stereotype sind, ist dennoch keiner der einzelnen Züge definierend. - Bsp die stereotype braune Kuh kann gefährlich sein, obwohl das Stereotyp "gefährlich" nicht zum Stereotyp "braun" oder zum Stereotyp "Kuh" gehört. - Daher schlägt die Unterscheidung analytisch/synthetisch fehl. - Pointe: auch wenn man die Analytisch/synthetisch-Unterscheidung ablehnt, zeigt sich, dass Bedeutungen niemals Stereotype sind!


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

> Gegenargumente gegen Fodor

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.09.2017