Philosophie Lexikon der Argumente

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Subjekt, Philosophie: Im allgemeinsten Sinn Urheber von Handlungen und Kreativität sowie Träger von Vorstellungen, Überzeugungen, Wahrnehmungen, Empfindungen und Stimmungen. In der Tradition des deutschen Idealismus wird das Subjekt dem Objekt gegenübergestellt. In neuerer Zeit gibt es eine Verlagerung des Schwerpunkts der Diskussion auf Fragen des Zugangs zu inneren Zuständen. Siehe auch Ich, Selbst, Subjektivität, Objekt, Idealismus, Handlungen, Handlungstheorie.
 
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I 272
Subjekt/Prädikat/Strawson: grundzug-lokalisierende Feststellung: enthält ein Universale aber kein Einzelding, das Universale erscheint immer noch als etwas unvollständiges. An dieser Grenze löst sich die Antithese Subjekt/Prädikat auf. - Paradigma der Einführung eines Prädikats: Gebrauch eines U-einführenden Ausdrucks. - Ein Universale ist auf dieselbe Weise unvollständig wie das Einzelding, während ihm dessen Vollständigkeit fehlt.
VII 126
Subjekt/Prädikat/Grammatik/Strawson: mittelalterliche Annahmen wie die Aufteilung in Kategorien A, E, I, O (entweder es gibt einige oder gar keine, oder alle sind) sind Scheindilemmata.
Lösung: es ist die Frage, ob die Sätze gebraucht werden, um eine wahre oder eine falsche Behauptung aufzustellen.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

> Gegenargumente gegen Strawson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017