Philosophie Lexikon der Argumente

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Substitution, Ersetzung, Philosophie: Hier geht es um das Ersetzen sprachlicher Elemente oder logischer Symbole innerhalb von Aussagen oder logischen Formeln durch andere sprachliche Elemente oder logische Symbole, die an der gleichen syntaktischen Position in der Lage sind, eine sinnvolle Aussage zu bilden. Wenn dabei der Wahrheitswert (wahr oder falsch) der Aussage erhalten bleibt, spricht man von Substituierbarkeit eines Terms durch einen anderen in einem Kontext. Siehe auch Gleichheit, Einsetzen, Bedeutung, Identität, Koreferenz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Re III 127f
Unechte Namen/Quine: (= Kennzeichnungen). - Nur echte Namen erlauben die Substitution, die sich in der Ununterscheidbarkeit des Identischen findet. - unechte: führen zu komplexerer Form: Bsp » unter den römischen Rednern gibt es einen größten, und er klagte Catilina an«. - Bsp »Genau eine Zahl zählt die Planeten und sie ist größer als sieben«/Russell: hier ist nur 7 echter Name. - Daher können diese Sätze auch nicht Ober- und Untersatz in einer Schlussfolgerung des Prinzips der Ununterscheidbarkeit des Identischen sein.
QuineVs: Problem: Reichweite: die Kennzeichnungen müssen so eliminiert werden, dass in der neuen Formulierung kein Bestandteil mit ihnen korrespondiert.
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Strobach I 104
Ununterscheidbarkeit/Strobach: erfordert Logik 2. Stufe: Prädikatenlogik 2. Stufe/PL2/Strobach: typische Formel: das Leibnizsche Gesetz: "x = y > (F)(Fx ↔ Fy)".


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Texte zur Logik
Me I Albert Menne Folgerichtig Denken Darmstadt 1988
HH II Hoyningen-Huene Formale Logik, Stuttgart 1998
Re III Stephen Read Philosophie der Logik Hamburg 1997
Sal IV Wesley C. Salmon Logik Stuttgart 1983
Sai V R.M.Sainsbury Paradoxien Stuttgart 2001

Stro I
N. Strobach
Einführung in die Logik Darmstadt 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 17.10.2017