Philosophie Lexikon der Argumente

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Substitution, Ersetzung, Philosophie: Hier geht es um das Ersetzen sprachlicher Elemente oder logischer Symbole innerhalb von Aussagen oder logischen Formeln durch andere sprachliche Elemente oder logische Symbole, die an der gleichen syntaktischen Position in der Lage sind, eine sinnvolle Aussage zu bilden. Wenn dabei der Wahrheitswert (wahr oder falsch) der Aussage erhalten bleibt, spricht man von Substituierbarkeit eines Terms durch einen anderen in einem Kontext. Siehe auch Gleichheit, Einsetzen, Bedeutung, Identität, Koreferenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Re III 127f
Unechte Namen/Quine: (= Kennzeichnungen). - Nur echte Namen erlauben die Substitution, die sich in der Ununterscheidbarkeit des Identischen findet. - unechte: führen zu komplexerer Form: Bsp » unter den römischen Rednern gibt es einen größten, und er klagte Catilina an«. - Bsp »Genau eine Zahl zählt die Planeten und sie ist größer als sieben«/Russell: hier ist nur 7 echter Name. - Daher können diese Sätze auch nicht Ober- und Untersatz in einer Schlussfolgerung des Prinzips der Ununterscheidbarkeit des Identischen sein.
QuineVs: Problem: Reichweite: die Kennzeichnungen müssen so eliminiert werden, dass in der neuen Formulierung kein Bestandteil mit ihnen korrespondiert.
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Strobach I 104
Ununterscheidbarkeit/Strobach: erfordert Logik 2. Stufe: Prädikatenlogik 2. Stufe/PL2/Strobach: typische Formel: das Leibnizsche Gesetz: "x = y > (F)(Fx ↔ Fy)".

Stro I
N. Strobach
Einführung in die Logik Darmstadt 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017