Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Supervaluation, Philosophie: Der Begriff geht zurück auf einen Vorschlag von B. van Fraassen (The Journal of Philosophy, Vol. 63, No. 17, (Sept. 15, 1966), pp. 481–495). Wenn nicht genug Information für eine Entscheidung zur Verfügung steht, vergleicht man die Konsequenzen verschiedener möglicher Entscheidungen. Dabei werden Fälle, die jedes Mal den Wahrheitswert w ergeben als „super-wahr“ bezeichnet, entsprechend für den Wahrheitswert f als „super-falsch“. Ein Problem ist das Fortbestehen von Wahrheitswertlücken. Siehe auch Wahrheitswertlücken, Wahrheitswertballungen, Bewertung, Auswertung, Vagheit, Sorites, Unbestimmtheit, Dialethismus, Paradoxien.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
II 231
Supervaluation/Field: kann als eine Art Semantik mit Booleschen Werten betrachtet werden: der Boolesche Wert einer Formel ist dann die Menge aller jener (Kombinationen von) Kandidaten von Extensionen in denen der Satz wahr wird: das ist seinerseits ein Spezialfall einer Gitter-Wert-Semantik (lattice-valued semantics).
II 288
Supervaluation/Field: Bsp "bestimmt p" trifft zu, gdw. p in allen zulässigen Interpretationen der Sprache wahr ist.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

> Gegenargumente gegen Field
> Gegenargumente zu Supervaluation



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017