Philosophie Lexikon der Argumente

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Supervenienz, Philosophie des Geistes: Ausdruck für eine eingeschränkte Abhängigkeit zwischen Bereichen. Dabei sind Elemente eines Bereichs B abhängig von Änderungen von Elementen eines Bereichs A, aber nicht umgekehrt. Supervenienz wird von manchen Autoren zur Erklärung des Verhältnisses von mentalen und physischen Prozessen gebraucht. Die Annahme einer Supervenienz dient der Umgehung stärkerer Annahmen wie z.B. der Identitätstheorie. Siehe auch Kovarianz, Abhängigkeit, Identitätstheorie, Materialismus, Reduktionismus.
 
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II 132
"cum": statt Supervenienz - MartinVsArmstrong/VsPlace: Eigenschaften sind unlöslich qualitativ-cum-dispositional (oder umgekehrt) und nicht die Dispositionalität supervenient auf der kategorischen Eigenschaft und auch nicht umgekehrt. - Statt "träge", d.h. unfähig etwas zu bewirken oder bewirkt zu werden. - Lösung/Martin: reziproke Dispositions-Partner für gegenseitige Manifestation: Bsp Salz löst sich in Wasser auf, beide ändern sich.
II 167
Supervenienz/Searle: Festigkeit superveniert kausal auf Mikrostruktur - kein Epiphänomen - kausales Hinreichendsein der Mikrostruktur macht den Begriff der Supervenienz überflüssig. - MartinVsSearle: wie können Dinge, die mit Teilen des Ganzen identisch sind, eine kausale Wirkung auf das Ganze haben, das aus ihnen besteht? Absurd.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Armstrong
> Gegenargumente zu Supervenienz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017