Philosophie Lexikon der Argumente

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Symmetrien: Bezeichnung für die Invarianz von Eigenschaften, die einer Transformation unterworfen sind wie Spiegelung, Drehung oder Verschiebung oder Wiederholung. Angewendet auf Theorien und Systeme ermöglicht das Vorhandensein von Symmetrien eine größere Einfachheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 89
Symmetrie/Barrow: Eine "TEO": "Theory of everything" sucht nach der allumfassenden Symmetrie. Das Computerbild ist ganz anders, es beruft sich weder auf die Symmetrie als primäre Annahme, noch macht es die Kontinuitätsannahme, sondern im Gegenteil:
Man gibt mit den Bits der Welt eine diskontinuierliche Struktur. Diskontinuierliche Welten sind nicht nur komplizierter, als kontinuierliche, sie sind sogar unendlich viel komplizierter. (Anzahl der Transformationen).
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I 309f
Symmetrie/Barrow: gebraucht die Natur, damit NG unabhängig von Bewegung und Form der Gegenstände und der Beobachtung sind. - Zwei Ansätze: a) totalitär: was durch die Forderung nach Symmetrie nicht verboten ist, muß eine notwendige Bedingung der NG sein - b) liberal: alles ist verboten, was nicht zur Aufrechterhaltung einer Symmetrie nötig ist - I 345 - Die Topologie beeinflußt die Rolle, die die Symmetrie in der Natur spielen kan.
I 412
Symmetrie/Umkehrbarkeit/Arithmetik/Barrow: en der Arithmetik herrscht sicherlich keine eindeutige Umkehrbarkeit - Bsp die Summe 2+2=4 hat kein eindeutiges Inverses. Die Summe läßt sich auf mehrere Weisen zerlegen, aber es gibt nur eine Summe - Edward Fredkin: eine logische Schaltung ist möglich deren Operation umkehrbar ist, und die im Prinzip ohne Entropiegewinn und Erzeugung von Abfallwärme Information vermitteln kann - Fredkin-Gatter. - Drei Ein- und Ausgänge, der linke bleibt unverändert, die beiden anderen können sich kreuzen, je nachdem, ob der Wert des ersten 1 oder 0 ist. Diese Schaltung vermittelt keine Information und ist ihr eigenes Inverses.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Die philosophischen Ansätze der modernen Kosmologie Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.11.2017