Philosophie Lexikon der Argumente

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Täuschung, Philosophie: Eine Vorstellung, die von dem abweicht, was durch die Weise der Verursachung dieser Vorstellung zu erwarten gewesen wäre, wenn man die Erwartung oder Erwartbarkeit aus bisheriger Erfahrung oder die geteilten Erfahrungen und Erwartungen einer Gemeinschaft von Subjekten zugrunde legt. Siehe auch Irrtum, Kausaltheorie des Wissens, Verlässlichkeitstheorie, Wissen, Gewissheit, Objektivität, Intersubjektivität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 51
Täuschung/VsGrice: Muster: wir gehen immer von der Bedeutung der Sprecher-Intention weg zur Bedeutungs-tragenden Eigenschaft der Äußerung. - (Aufteilung der Intentionen) - Lösungs-Muster: immer eine Intention mehr annehmen. - Problem: unendlich viele mögliche Intentionen. - Lösung: etwas, das die Sprecher-Intention auf die Linie der Äußerung zwingt. - Letztlich soll Täuschungsabsicht verhindert werden - letztlich ist Kommunikation eben etwas Ideales!


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.10.2017