Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Täuschung, Philosophie: Eine Vorstellung, die von dem abweicht, was durch die Weise der Verursachung dieser Vorstellung zu erwarten gewesen wäre, wenn man die Erwartung oder Erwartbarkeit aus bisheriger Erfahrung oder die geteilten Erfahrungen und Erwartungen einer Gemeinschaft von Subjekten zugrunde legt. Siehe auch Irrtum, Kausaltheorie des Wissens, Verlässlichkeitstheorie, Wissen, Gewissheit, Objektivität, Intersubjektivität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 51
Täuschung/VsGrice: Muster: wir gehen immer von der Bedeutung der Sprecher-Intention weg zur Bedeutungs-tragenden Eigenschaft der Äußerung. - (Aufteilung der Intentionen) - Lösungs-Muster: immer eine Intention mehr annehmen. - Problem: unendlich viele mögliche Intentionen. - Lösung: etwas, das die Sprecher-Intention auf die Linie der Äußerung zwingt. - Letztlich soll Täuschungsabsicht verhindert werden - letztlich ist Kommunikation eben etwas Ideales!

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989

> Gegenargumente gegen Avramides



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017