Philosophie Lexikon der Argumente

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Täuschung, Philosophie: Eine Vorstellung, die von dem abweicht, was durch die Weise der Verursachung dieser Vorstellung zu erwarten gewesen wäre, wenn man die Erwartung oder Erwartbarkeit aus bisheriger Erfahrung oder die geteilten Erfahrungen und Erwartungen einer Gemeinschaft von Subjekten zugrunde legt. Siehe auch Irrtum, Kausaltheorie des Wissens, Verlässlichkeitstheorie, Wissen, Gewissheit, Objektivität, Intersubjektivität.
 
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II 132f
Optische Täuschung/Escher/Cresswell: Problem: wenn eine Täuschung einen scheinbaren Widerspruch enthält, gibt es keine Menge von möglichen Welten, in denen es realisiert wäre. - Lösung: das Bild auseinander schneiden. - Escher: Problem: eine Semantik für den Satz zu geben: Auf dem Bild gibt es wenigstens einen Mönch, der gleichzeitig auf- und abwärts zu steigen scheint. - Falsch: "Wenigstens ein Mönch geht aufwärts und wenigstens ein Mönch geht abwärts...." - Cresswell: es wird Mengen von möglichen Welten geben, in denen jeder aufwärts und Mengen, in denen jeder abwärts geht. - Das scheint auch richtig.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017