Philosophie Lexikon der Argumente

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Täuschung, Philosophie: Eine Vorstellung, die von dem abweicht, was durch die Weise der Verursachung dieser Vorstellung zu erwarten gewesen wäre, wenn man die Erwartung oder Erwartbarkeit aus bisheriger Erfahrung oder die geteilten Erfahrungen und Erwartungen einer Gemeinschaft von Subjekten zugrunde legt. Siehe auch Irrtum, Kausaltheorie des Wissens, Verlässlichkeitstheorie, Wissen, Gewissheit, Objektivität, Intersubjektivität.
 
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I 92
Wie kann ich einen Haufen Moleküle sehen, ohne ein einziges von ihnen zu sehen? - Wie könnte man von mir sagen, dass ich einen Magneten sehe? Oder einen giftigen Pilz? - Es könnte sein, dass mich jemand fragt, ob ich den Fußballtrainer unter meinen Zuhörern gesehen habe. Und ich antworte fälschlich mit nein. Und habe sogar alle Zuhörer gesehen.
I 107 ff
Wahrnehmung improvisiert gleitende Übergänge. Goodman: man könnte sich fragen ob solche Improvisationen nicht in noch höherem Maße als eingeborene Ideen dem Menschen eigentümlich sind.der zentrale Punkt, der uns bisher entgangen ist, ist, dass praktisch jeder klare Fall von visueller Bewegungswahrnehmung von einer abrupten Farbveränderung anhängt.!(keine Grautöne).

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

> Gegenargumente gegen Goodman



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017