Philosophie Lexikon der Argumente

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Täuschung, Philosophie: Eine Vorstellung, die von dem abweicht, was durch die Weise der Verursachung dieser Vorstellung zu erwarten gewesen wäre, wenn man die Erwartung oder Erwartbarkeit aus bisheriger Erfahrung oder die geteilten Erfahrungen und Erwartungen einer Gemeinschaft von Subjekten zugrunde legt. Siehe auch Irrtum, Kausaltheorie des Wissens, Verlässlichkeitstheorie, Wissen, Gewissheit, Objektivität, Intersubjektivität.
 
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I 140
Täuschung/Wahrnehmung/Realität/Welt/Tradition: schlechte Denkform: "Bild des größten gemeinsamen Nenners": selbst dann wenn alles in unserer Wahrnehmung gut geht, kann unsere subjektive Position nicht mehr sein, als das, was diese Fälle mit solchen gemein haben, wo wir uns täuschen.
McDowellVs: das ist nicht zwingend.
Rorty VI 212
Welt/McDowell/Rorty: die Welt ist für uns eine Art Gesprächspartner. Bsp Sinnestäuschung, Täuschung: bieten uns mögliche Überzeugungen dar, die wir gemäß dem Grad unserer intellektuellen Durchtriebenheit annehmen oder ablehnen dürfen.

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen McDowell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017