Philosophie Lexikon der Argumente

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Terminologien: Hier werden Besonderheiten des Sprachgebrauchs der einzelnen Autoren erklärt.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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IV 1
Def anatomisch/Fodor/Lepore: ist eine Eigenschaft genau in dem Fall, wo, wenn etwas sie hat, dann wenigstens ein zweites Ding diese Eigenschaft haben muss. - ((s) Aber nicht alle Dinge müssen diese Eigenschaft haben, im Gegensatz zum Holismus). - Bsp Zwilling ((s) Aber nicht männlicher Zwilling). - Def atomistisch: Eigenschaft, die nicht anatomisch sind - Bsp -"...aß das letzte...".
IV 13
Holismus/Fodor/Lepore: Bsp angenommen, anatomische Eigenschaften wären auch holistisch - dann könnte sich herausstellen, dass Bsp keine Sprache einen Ausdruck für "the pen of my aunt" haben könnte, wenn sie nicht auch Ausdrücke hat, die folgenden Ausdrücken entsprechen, z.B. "zwei ist eine Primzahl".
IV 134
Bsp belief/shmelief/Glauben/Shlauben/Fodor/Lepore: shmeliefs: wie Glauben, aber ohne dass Nachsicht für sie analytisch ist, dann können die meisten falsch sein, Glauben aber müssen meist wahr sein.
IV 140
Projektivismus/Fodor/LeporeVs: 1. Der Projektivismus muss behaupten, dass es auf der Zwillingserde keine Glaubenseinstellungen gibt.
2. Er kann das Element der Interpretation der intentionalen Zuschreibung gar nicht erklären.
IV 148
Interpretationstheorie/Fodor/Lepore: die These, dass es keine intentionalen Zustände gibt - ((s) Dennett pro?) - Fodor/LeporeVsDennett: wenn Intentionalität nicht existiert, kann Interpretation ihr auch keine Eigenschaften zuschreiben - wenn es keine Glaubenseinstellungen und Wünsche gibt, kann es auch nichts geben, wofür sie selektiert werden.
IV 197
Zustandsraum-Semantik/Churchland/Fodor/LeporeVsChurchland: der technische Apparat hilft nicht, wenn man die alltäglichen Begriffe nicht versteht. - Bsp "heiratsfähig" wird nicht durch eine "Dimension der Heiratsfähigkeit" erklärt.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

> Gegenargumente gegen Fodor



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.07.2017