Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Terminologien: Hier werden Besonderheiten des Sprachgebrauchs der einzelnen Autoren erklärt.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 36
Def M-Absicht/Grice: "dass H beabsichtigt, das-und-das zu tun" anstelle von: "dass H das-und-das tut." Intentionale Handlung.
I 38
Der Prüfling meint dass Waterloo 1815 war, aber er beabsichtigt nicht, dass der Lehrer das glaubt.
I 44
Def #-ψ /Terminologie/Grice: sei ein Modusindikator, der mit der propositionalen Einstellung ψ aus einem gegebenen Bereich von propositionalen Einstellungen korreliert ist. H soll aktiv "ψ-en", dass p - Ausnahmen: "Geh nicht über die Grenze": H soll selbst die Absicht haben.
I 102
R-Korrelation: (referentielle Korr) - D-Korrelation (Denotations-Korr). Unterschied Referenz/Denotation - I 103 Peters Hund ist ein R-Korrelat von "Fido" Jedes Ding mit langhaarigem Fell ist ein D-Korrelat von "zottig" - Resultierendes Verfahren: "Für S bedeutet "Fido ist zottig" dasselbe wie "Peters Hund hat ein langes Fell".
I 104
Problem: das "ausgezeichnete Paar" zwischen Fido/Peters Hund (nicht Katze) - welche Bedeutung hat "ausgewählt"?
I 105
Es können unbeabsichtigt Situationen herbeigeführt werden, wo Sätze etwas anderes bedeuten - diese komplementäre Relation kann nur eliminiert werden durch die Bedingung der Absicht, etwas zu bewirken
I 395
Def Konversationalistische Hypothese/KH/Grice: Bedeutung der logischen Partikel "~", "u","v". ">", unterscheidet sich nicht von der in der natürlichen Sprache verwendeten Partikel. "und", "oder", "wenn, dann", "nicht" - wo sie abzuweichen scheinen, rührt dieser Anschein von den unterschiedlichen Vorannahmen her, mit denen Äußerungen natürlicher Sprache in der Regel verstanden werden
I 395ff
Def Semantische Hypothese (Cohen): viele Vorkommnisse logischer Partikel in natürlicher Konversation unterscheiden sich von deren Bedeutung in formalen Kontexten - wenngleich es Fälle gibt, wo sie übereinstimmen.
I 402
These: Alltagsprachliche Bedeutung ist reicher als wahrheitsfunktionale.
I 410
Bild: "Das ist ein Baum" - Unterstellung: gemalter Baum.
I 412
Konversationalistische Hypothese/Cohen: nimmt an, dass die Konversationsmplikatur übermittelt, dass der Vordersatz nur dann wahr ist, wenn auch der Nachsatz wahr ist.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Gri I
H. Paul Grice
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Hg. Georg Meggle Frankfurt/M. 1993

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 16.12.2017