Philosophie Lexikon der Argumente

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Terminologien: Hier werden Besonderheiten des Sprachgebrauchs der einzelnen Autoren erklärt.
 
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I 33
Übersinnlich/Übersinnliches/Kant: Bsp das Sittengesetz.
I 38
Das Unbedingte/Kant: selbst bedingungslose Bedingung ("Bedingungstotalität"). Das System alles Möglichen. Begründung eines Satzes durch Subsumtion von etwas unter Regeln.
I 39
1. Das Unbedingte der kategorischen Bedingungseinheit der Vorstellungsbeziehung gehört zum vorstellenden Subjekt
2. Das Unbedingte der hypothetischen Bedingungseinheit der Vorstellungsbeziehung betrifft die Objekte der Wahrnehmung
3. Das Unbedingte der disjunktiven Synthesis gilt für Objekte des Denkens
I 41
Seele/Kant: die Seelenvorstellung gehört zur Vorstellung des Todes. Mit ihr distanziert sich das Ich von seinem Körper - falsch: man kann nicht vom Ich auf die Seele schließen. - Das logisch zugrunde liegende (Subjekt) wird zum seinsmäßig (ontologisch) zugrunde liegenden (Substanz) gemacht.
I 42
Reine Apperzeption/Kant: kommt eigentlich nur Gott zu. - Unmittelbare, Intellektuelle Anschauung. - Intelligible Gegenstände (z.B. "Ich") - durch bloße Apperzeption - Mensch: in Handlungen und inneren Bestimmungen, die er nicht mit den Sinnen wahrnimmt.
I 98
Apperzeption/KantVsHume: Einheit der Apperzeption: ich mache mir alle Vorstellungen als meine Vorstellungen bewusst. - So halte ich mich in der Einheit des Bewusstseins auf, die alle meine Vorstellungen begleiten kann. - Zusätzlich muss ich mir aber vor Augen halten, wie ich eine Vorstellung zu den anderen hinzusetze! Sonst zerstreue ich mich.
I 129/130
Das Erhabene/Kant: moralische Schönheit - gleicht darin dem sittlichen Sollen, dass es die Lebenskräfte zunächst hemmt und staut, um sie dann in einer Art Rührung desto stärker sich ergießen zu lassen und zur sittlichen Tat zu führen. - Aber: ich soll die Natur moralisch übersteigen, es geht also um meine Erhabenheit über die Natur.
Erhaben/Burke: "im Erhabenen begegnen uns die Vorboten dieses Königs der Schrecken", des Todes.
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Adorno XII 177
Rein/Kant/Adorno: 1. rein ist alles das am Subjekt, was von ihm ohne Beimischung eines Empirischen, ohne Beimischung eines Sinnlichen gedacht wird.
2. Der reine Wille ist der, der rein im Sinn des Vernunftprinzips ist, ohne dass er von irgendeinem Seienden, das selbst nicht als vernünftig einsichtig ist, irgend sich abhängig machen.
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Adorno XIII 66
Konstitution/Idealismus/Kant/Adorno: der Begriff der Konstitution (…) ist bei Kant dadurch charakterisiert, dass dieser Geist oder dieses Bewusstsein nicht ihrerseits als ein Stück Welt, als ein Stück Daseiendes wie alles andere Daseiende gedacht werden. Sie sollen sich als ein Konstituierendes von allem anderen (…) unterscheiden.

A I
Th. W. Adorno/M.Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I–IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974

> Gegenargumente gegen Kant



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017