Philosophie Lexikon der Argumente

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Terminologien: Hier werden Besonderheiten des Sprachgebrauchs der einzelnen Autoren erklärt.
 
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I 14
Produkt/Mereologie/Simons: ~Durchschnitt = größte untere Schranke. - Summe: "das Individuum, das etwas überlappt, wenn es wenigstens eins von x oder y überlappt - nicht immer = kleinste obere Schranke (koS). - Gittertheorie: "kleinstes Individuum; das beide enthält".
Def Differenz: das größte Individuum, das in x enthalten ist, das keinen Teil mit y gemein hat - existiert nur, wenn x nicht Teil von y ist.
Def Fusion/allgemeine Summe: ist die Summe aller Objekte, die ein bestimmtes Prädikat Fx erfüllen, denotiert durch den Variablen-bindenden Operator s: s x[Fx] - Es kann mehrere Fusionen geben. - Die Summe ist die größte Fusion.
I 226
Fusion: beinhaltet ein Ersetzen des früheren. Bsp ein früheres F wird durch zwei Fs ersetzt.
Def Nukleus/allgemeines Produkt: Produkt der Objekte, die ein Prädikat erfüllen px[Fx] - Universum U: Summe aller Objekte. - Das entspricht dem Einheitselement der Booleschen Algebra.
Atom: ein Individuum, das keine Teile hat. - Individuum allgemein: kann Teil haben! - Universum mit 3 Atomen kann 7 Individuen haben. - Wenn es c Atome gibt, gibt es 2 hoch c 1 Kombinationen. - Daraus folgt, dass es keine geraden Anzahlen geben kann. - Kombinationen von Individuen sind selbst wieder Individuen.
I 32
Def Obere Schranke/Mereologie/Simons: die Individuen, die ein Prädikat fx erfüllen sind oben gebunden, wenn es ein Individuum gibt, von dem sie alle ein Teil sind. - Summe: "das Individuum, das etwas überlappt, wenn es wenigstens eins von x oder y überlappt". - ((s) Hasse-Diagramm: oberer Punkt ist Teil des unteren.) - Universum: obere Schranke für alles. - Die Existenz einer oberen Schranke impliziert nicht die Existenz von Summen oder kleinste obere Schranke. - Bsp die Menge der Teilmengen der natürlichen Zahlen die entweder nicht-leer oder endlich oder unendlich sind und ein endliches Komplement haben-. Jede Kollektion ist nach oben beschränkt durch die gesamte Menge der natürlichen Zahlen ohne eine kleinste obere Schranke. Z.B: Kollektion aller endlichen Mengen von geraden Zahlen. - Bsp offene Intervalle auf dem reellen Zahlenstrang: hier haben je zwei offene Intervalle wenigstens eine obere Schranke, nämlich das Intervall dessen Endpunkte.
I 33
Ihre äußeren Extrempunkte sind, aber getrennte Intervalle mit einer Lücke zwischen sich haben keine Summe - wenn eine Summe existiert, dann auch eine kleinste obere Schranke aber nicht umgekehrt. - Teile eines umfassenderen Ganzen sein heißt: eine obere Schranke haben.
I 60
Def Protothetik/Lesniewski/Simons: ("erste Prinzipien"), Lesniewskis Gegenstück zum Aussagenkalkül, den sie als Fragment enthält. Zusätzlich enthält sie Variablen für jeden Aussagentyp sowie Quantoren - äquivalent mit Systemen von Propositionstypen (Aussagentypen) von Church oder Henkin.
I 112
Def obere Schranke/Mereologie/Simons: die Individuen, die ein Prädikat fx erfüllen sind oben gebunden, wenn es ein Individuum gibt, von dem sie alle ein Teil sind. - Summe: "das Individuum, das etwas überlappt, wenn es wenigstens eins von x oder y überlappt".
I 211
Koinzidenz/Simons: Gleichheit der Element nicht hinreichend für Gleichheit der Teile. - (s) Bsp mitgliedergleiche Gremien können verschiedene Vorsitzende haben.) - Koinzidenz: = zeitweise Ununterscheidbarkeit. - Die Klasse {Tib+Tail ]} hat nur drei Teile. - Tibbles kann viel mehr haben!
I 225
Permanente Koinzidenz: von F1 und F2: nicht in der wirklichen Welt unterscheidbar. - Höchstens durch modale Eigenschaft.
I 228
Koinzidenz-Prinzip/Simons: Koinzidenz (alle Teile gemeinsam haben) ist notwendig für Superposition (zwei Dinge zur selben Zeit am selben Ort).
I 228
Komposition/Zusammensetzung/Mereologie/Simons: Bsp das Schiff, aber nicht das Holz ist aus Planken zusammengesetzt. - Ein Mensch hat Teile, die nicht von der Kollektion der Atome geteilt werden.
I 334
Topologie/Mereologie/Simons: topologische Begriffe, die über die Mereologie hinausgehen: Angrenzen und Verbindbarkeit - werden zur Definition von "Ganzes" gebraucht.

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987

> Gegenargumente gegen Simons



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017