Philosophie Lexikon der Argumente

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Theoretische Entitäten: Angenommene unbeobachtbare Gegenstände, die im Rahmen einer Theorie indirekt aus Beobachtungen in Verbindung mit den Methoden der Theorie und den Anwendungsregeln ihres Vokabulars erschlossen werden. Siehe auch Beobachtungssprache, Beobachtbarkeit, Theoretische Termini, Unbeobachtbares, Existenzannahmen, Theorien, Ramseysatz, Carnapsatz, Theorien.
 
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I 36
Theoretische Entitäten/Rationalität/Fraassen: angenommen, wir nehmen die Haltung an "vielleicht gibt es keine Elektronen" (> Vaihinger). Diese Annahme ist vorsichtiger. - Aber das ist bloß eine methodologische Sache. - Weder empirisch noch logisch deduktiv - einfach logisch schwächer. - Daher kann sie nicht weniger plausibel sein.
Putnam: verlagert nun absichtlich von Elektronen auf Dämonen. - Putnam: es kann Theorien geben, die im empirischen Inhalt übereinstimmen, aber im Wahrheitswert differieren.
I 214
Beobachtbarkeit/theoretische Entitäten/thE/ Fraassen: Fehler: hier eine Kontinuität anzunehmen. - (Bsp Riesenkristalle sind beobachtbar).
Lösung: Auch Anhäufungen von theoretischen Entitäten sind theoretische Entitäten. - Bsp der Tisch als Anhäufung von Molekülen.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

> Gegenargumente gegen Fraassen
> Gegenargumente zu Theoretische Entitäten



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017