Philosophie Lexikon der Argumente

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Theoretische Termini: Ausdrücke für unbeobachtbare Gegenstände, die von einer Theorie indirekt aus der Anwendung ihrer Methoden erschlossen werden und die im Einklang mit den Anwendungsregeln des Vokabulars der Theorie stehen. Siehe auch Unbeobachtbares, Beobachtung, Beobachtungssprache, Beobachtungssätze, Carnap-Konditional, Ramseysatz, Existenz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 11
Theoretische Termini/TT/Fraassen: haben ihre Bedeutung allein durch ihre Verbindung mit Observablen. - Daher können zwei Theorien dasselbe sagen, obwohl sie sich in der Form widersprechen. - Aber sie widersprechen sich nur, wenn wie als buchstäblich angesehen werden.
Positivismus: Pointe: die zwei Theorien stimmen nach dem Positivismus (wonach die ganze Bedeutung der theoretischen Termini aus dem Beobachtbaren kommt) in ihren Beobachtungs-Konsequenzen überein.
I 11
Theoretische Termini/Fraassen: oft ist nicht klar, ob er auf eine konkrete oder eine mathematische Entität referiert.
Bsp "Kräfte"/Kraft: werden manchmal als nicht konkret sonder mathematisch aufgefasst, wobei nur die Existenz bestimmter Funktionen behauptet wird. - Das ist umstritten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.07.2017