Philosophie Lexikon der Argumente

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Transformations-Grammatik: Auch Generative Transformationsgrammatik oder Generative Grammatik. Ursprünglich von Noam Chomsky entwickelte Theorie zur Erklärung der Tatsache, dass Sprecher aus einer endlichen Anzahl von Regeln eine unüberschaubar große Anzahl von Sätzen bilden können. Siehe auch Universalgrammatik, Spracherwerb, Grammatik, Syntax, Sätze.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
IV 203
Transformationsgrammatik/Lewis: (hier): ohne Phrasenstruktur-Regeln als Basis für jede Komponente.
IV 204
Stattdessen wird Bedeutung als gegeben angenommen. - Grammatik: eine Weise, Bedeutungen zu kodieren. - D.h. eine Relation zwischen Bedeutungen und Ausdrücken ist eine Repräsentationsrelation, die durch die Grammatik bestimmt wird.
IV 204
Transformation/Transformationsgrammatik/Lewis: hier gibt es mehrere phrase marker: pn ist die Oberflächenstruktur. - p1 repräsentiert den Ausdruck relativ auf das Lexikon. - p1 ist eine Basis-Struktur (unterhalb der Tiefenstruktur!) - pn-1 und p2 sind intermediäre Strukturen (diese sind die Tiefenstruktur!).
Transformation: lokale Beschränkung eines phrase markers durch angrenzende phrase marker.
IV 205
Transformationfreie Grammatik: Sonderfall der Transformationsgrammatik: ohne Beschränkung, die Sequenzen bestehen nur aus einem einzigen phrase marker.
IV 213
Tiefenstruktur/Variablen/Lewis: in der Tiefenstruktur gibt es keine Variablen mehr.
IV 217
Transformationsgrammatik/Strukturbaum/Lewis. Vereinfachung: Verbalphrase: sie ist umzustellen von der früher abgeleiteten Kategorie S/N auf die jetzt grundlegende Kategorie VP. - Nominalphrase: wird entsprechend zu S/VP - Quantoren: werden (S/VP)/C. - Transitive Verben: werden VP/(S/ VP). - Lambdaoperator/λ-Operator: die Kategorie, die die "binders" enthält, wird zu VP/S.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

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