Philosophie Lexikon der Argumente

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Transformations-Grammatik: Auch Generative Transformationsgrammatik oder Generative Grammatik. Ursprünglich von Noam Chomsky entwickelte Theorie zur Erklärung der Tatsache, dass Sprecher aus einer endlichen Anzahl von Regeln eine unüberschaubar große Anzahl von Sätzen bilden können. Siehe auch Universalgrammatik, Spracherwerb, Grammatik, Syntax, Sätze.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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VI 386
Transformationsgrammatik/Chomsky/Strawson:
1. Lexikalische Formative: entsprechen Namen und allgemeinen Termini, deren Bedeutung sich nicht irgendwie syntaktisch herleitet: Bsp "singen", "rot", "Mary".
2. Nichtlexikalische: heterogene Gruppe Bsp "Prät" für Präteritum. - Es gibt kein mechanisches Verfahren, um die Tiefenstruktur zu finden - "innere Repräsentation" nicht hinreichend zur Erklärung der Fähigkeiten.
Transformationsgrammatik liefert die Grundlage für die Bestimmung der grammatischen Relation für die semantische Interpretation der Sätze.
VI 390
Grammatik nicht zirkulär, weil sie ein Lexikon enthält.
StrawsonVsChomsky: keine allgemeine Theorie über die Verbindungen von grammatischen Kategorien und Formativen - nur eine Liste von Elementen ohne Prinzipien der Zuordnung - keine Durchsichtigkeit.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

> Gegenargumente gegen Strawson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017