Philosophie Lexikon der Argumente

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Typentheorie: Beschränkung formaler Systeme auf eine Art der Bezugnahme, die verhindert, dass sich Symbole einer Ebene (eines Typs) auf Symbole derselben Ebene (desselben Typs) beziehen. Dadurch sollen Paradoxien vermieden werden, die aus einer Selbstbezüglichkeit der verwendeten Zeichen oder Ausdrücke entstehen. Ursprüngliche Vorschläge für Typentheorien stammen von B. Russell (B. Russell, Mathematical logic as based on the theory of types, in American Journal of Mathematics 30 (1908), pp. 222–262). Siehe auch Selbstbezüglichkeit, Zirkularität, Paradoxien, Russells Paradoxie, Stufen, Verzweigte Typentheorie.
 
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I 611
Typentheorie/Brandom:
"Jeder": = jede Person
"Jemand": = eine Person
"Alle": wird gewöhnlich beschränkt Bsp Alles, was sich auf dem Tisch befindet.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017