Philosophie Lexikon der Argumente

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Übersetzung, Philosophie: Philosophisch interessant an der Übertragung eines Texts in eine andere Sprache ist ihre Unbestimmtheit – die prinzipielle Unmöglichkeit, zwischen verfügbaren konkurrierenden Versionen zu wählen, wenn über die Ausgangssprache zu wenig bekannt ist. Siehe auch Gavagai, Idiolekt, Übersetzungsunbestimmtheit, Unbestimmtheit, Übersetzungshandbuch, Ostension, Zeigen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
I 226
Übersetzung/Follesdal: übersetzen wir, so beschreiben wir nicht eine zusätzliche Dimension der Wirklichkeit, sondern wir korrigieren lediglich zwei umfassende Theorien über die Gesamtheit dessen was es gibt.
I 226
Rorty: ich sehe jedoch nicht, woher wir wissen können, wann der aufgehört haben, zu beschreiben, und begonnen haben, Beschreibungen zu korrelieren.
I 385
Übersetzung: natürlich sind auch große Gedichte übersetzbar. Das Problem besteht nur darin, daß die Übersetzungen selbst nicht wieder große Gedichte sind.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Übersetzung



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017