Philosophie Lexikon der Argumente

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Übersetzungsholismus: Der Übersetzungsholismus ist eine Forderung an Theorien. Soll eine Theorie in eine andere Theorie übersetzbar sein, so müssen alle in der Ausgangstheorie verwendeten Begriffe in die aufnehmende Theorie übersetzbar sein. Das macht es erforderlich, dass der Gegenstandsbereich der Ausgangstheorie eine Teilmenge der Menge der Gegenstände ist, auf die sie die Zieltheorie beziehen kann. Siehe auch Reduktion, Reduktionismus, Holismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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IV 47
Übersetzungs-Holismus/Formeln/Fodor/Lepore: wenn Aussagen Formeln wären, wäre der Übersetzungs-Holismus (ÜSH) trivial falsch. - Sonst könnten nämlich unterschiedliche Sprachen dieselben Formeln beinhalten: Bsp Englisch und Deutsch können beide

[Empedikli:s li:pt]

beinhalten.
IV 48
Übersetzungsholismus ist eine Bedingung für die Ausdruckskraft (expressive Kraft) von Sprachen und Theorien. Er besagt, dass, wenn die Sprache L eine Aussage des Englischen ausdrücken kann, dass sie dann alle ausdrücken kann.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

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> Gegenargumente gegen Fodor

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.11.2017