Philosophie Lexikon der Argumente

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Überzeugungen, Philosophie: Eine Überzeugung ist eine meist in einem Satz formulierbare Einstellung einer denkenden Person, wobei die Person in der Lage sein muss, den Satz in eine Menge von weiteren Sätzen zu integrieren. Eine weitere Bedingung ist, dass die Trägerin von Überzeugungen in der Lage ist, die entsprechenden Sätze umzuformulieren und zu negieren, also ihren Sinn zu erfassen. Siehe auch Privatsprache, Bedeutungen, Glauben, Bedeutungsholismus, Sinn, Religiöser Glaube.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 764
Überzeugung/Ü//de dicto/Davidson(/Brandom: lässt nur de dicto-Überzeugungen zu.
I 962
Überzeugung/Def schwacher Bezug/Dennett/Brandom: was de re-Zuschreibungen ausdrücken - I 765 aber starke de re-Überzeugungen hätten wenig Bedeutung, wenn überhaupt sie sinnvoll wären. - Überzeugung/Dretske: (verbreitete These): de re-Überzeugungen unabhängig von de dicto-Ü verständlich - I 765
Überzeugung/Brandom: auch demonstrative, indexikalische de re-Überzeugungen sind begrifflich, aber nicht selbständig. - Sie können nicht einzeln stehen. - Entscheidend sind schwache Überzeugungen - und nicht eine besondere Art von Kontakt zu Gegenständen.
I 965
Überzeugung/Brandom: jede Überzeugung, sei sie stark oder schwach, kann de re oder de dicto zugeschrieben werden.
II 48
Überzeugung/BrandomVsDavidson: Festlegung erfolgt vor Wunsch.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017