Philosophie Lexikon der Argumente

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Unbestimmtheit, Philosophie: Ein Gegenstand ist unbestimmt, wenn seine sprachliche Beschreibung weniger Merkmale angibt als ein Mitglied einer (Sprach-)Gemeinschaft normalerweise benötigt, um den Gegenstand von anderen Gegenständen zu unterscheiden. Siehe auch Übersetzungsunbestimmtheit, Vagheit, Unterbestimmtheit, Unerforschlichkeit, Bestimmtheit.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
I 231
Unbestimmtheit der Übersetzung: Rorty: Irreduzibilität ist jederzeit bloße Irreduzibilität und niemals Zeichen einer "ontologischen Differenz". Es gibt in der Sprache zahllose Vokabulare.
VI 63
Unbestimmtheit der Übersetzung/Übersetzungsunbestimmtheit/Putnam/Rorty: sollten wir als "Interessenrelativität der Übersetzung" auffassen. das steht nicht im Gegensatz zur Objektivität, sondern zur Absolutheit.
VI 209
Unbestimmtheit der Übersetzung/Quine: ist etwas ganz anderes als die Unbestimmtheit der Theorie: die Unterschiede zwischen verschiedenen psychologischen Erklärungen. - Im Gegensatz zu den Unterschieden zwischen verschiedenen biologischen Erklärungen - sind im Hinblick auf die Bewegung der Elementarteilchen belanglos!

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Unbestimmtheit



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017