Philosophie Lexikon der Argumente

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Unbewusstes: Unbewusst sind Vorgänge im Innenleben von Subjekten, die auf nicht mehr als einer Ebene verarbeitet werden, also Einflüsse wie Wahrnehmungen oder allgemein Reize, die zwar Eingang in das Subjekt finden, aber nicht reflektiert werden und damit keinen semantischen Gehalt liefern. Sofern diese Einflüsse nicht verloren gehen, stellen sie einen Bestand dar, der unter Umständen reaktiviert und weiter verarbeitet werden kann. Siehe auch Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Selbst, Ich, Gehirn, Geist, Mentale Zustände, Reflexion, Gedächtnis.
 
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I 160f
Unbewusstes/Searle: nach dem Modell des Bewusstseins (pro) - VsHeidegger: Hämmern nicht unbewusst sondern nicht aufmerksam - Zwei Unterschiede: bewusst/unbewusst - Peripherie/Zentrum.
I 192f
SearleVsFreud: Unbewusstes bei ihm wie Fische tief unten im Meer(falsche Idee von geistiger Konstanz) - beim Auftauchen haben sie dieselbe Form - problematisch - falsche Analogie: Bewusstsein/Wahrnehmung (Regress) - verlangt noch eine weitere Beschreibungsebene, die es nicht gibt.
Unbewusstes nach dem Modell von Bewusstsein. - Was soll die Ontologie des Unbewussten sein, solange es unbewusst ist (Revolte = Vaterhass?). - Wenn ich den Gegenstand (Fahrrad) aus der Wahrnehmung wegnehme, ist es eine Halluzination, doch genau das kann ich bei bewussten Gedanken nicht machen, um so etwa das Unbewusste zu erhalten.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017