Philosophie Lexikon der Argumente

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Unendlichkeit, Unendliches, Philosophie: Resultat einer nicht abbrechenden Prozedur, z.B. des Zählens oder Teilens, oder z.B. die fortgesetzte Beschreibung einer Kreisbewegung. In lebensweltlichen Zusammenhängen sind unendlich fortgesetzte Prozesse wie z.B. unendliche Wiederholung oder niemals beendetes Abwarten zumindest logisch nicht widersprüchlich. Eine Bildungsvorschrift muss nicht existieren damit sich eine unendliche Fortsetzung ergibt wie z.B. bei der Entwicklung der Nachkommastellen von reellen Zahlen. Siehe auch Grenzen, Unendlichkeitsaxiom, Wiederholung, Finitismus, Zahlen, Komplex/Komplexität.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Bertrand Russell
Bertrand Russell Die Mathematik und die Metaphysiker 1901 in: Kursbuch 8 Mathematik 1967
11
Die meisten Zahlen sind unendlich groß und zu unendlichen kann man weitere Zahlen hinzuzählen sooft man will, ohne dass sich der Charakter der Zahl ändert.
19
Russell: es gibt auch eine größte unendliche Zahl: das ist die Zahl der Gegenstände insgesamt, unabhängig von Art und Gattung.
Cantor führte den Beweis, dass es eine größte unendliche Zahl nicht gibt, und wenn er Recht hätte, würden die Widersprüche im Begriff der Unendlichkeit in verfeinerter Form wieder auftauchen.

R I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

R II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

R IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

R VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg), Frankfurt 1993

R VII
B. Russell
Wahrheit und Falschheit
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg), Frankfurt 1996

> Gegenargumente gegen Russell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017