Philosophie Lexikon der Argumente

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Unendlichkeitsaxiom: Ein Axiom der Mengenlehre, das sicherstellt, dass es unendliche Mengen gibt. Formuliert wird es z.B. so, dass eine Bildungsvorschrift für das Zustandekommen von Elementen einer beschriebenen Menge angegeben wird. Wenn {x} der Nachfolger von x ist, so wird durch die Vereinigung x U {x} die Fortsetzung gebildet. Siehe auch Mengenlehre, Nachfolger, Vereinigung, Axiome.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Berka I 474
Existenz/Existenzannahme/Tarski: Problem: wenn wir nun in den Axiomen die existentiellen Voraussetzungen eliminieren, so verschwindet die eineindeutige Zuordnung. - Jedem Ausdruck wird auch weiterhin eine natürliche Zahl entsprechen, aber nicht umgekehrt auch jeder natürlichen Zahl ein Ausdruck. - > Unendlichkeitsaxiom.
Berka I 519
Unendlichkeitsaxiom/Tarski: mit ihm verzichten wir auf das Postulat, nach dem nur die in jedem Individuenbereich richtigen Aussagen beweisbare Sätze der Logik sein sollen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Tarsk I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

> Gegenargumente gegen Tarski



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.07.2017