Philosophie Lexikon der Argumente

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Unerforschlichkeit, Philosophie: Unerforschlichkeit der Referenz ist ein Ausdruck von W.V.O. Quine (Quine, Word and Object, 1960) für das Problem, dass - auch in einer bestimmten Situation - prinzipiell nicht festzustellen ist, auf welchen Gegenstand sich der Gebrauch eines Ausdrucks bezieht. Siehe auch Übersetzungsunbestimmtheit, Gavagai, Unbestimmtheit, Referenz, Übersetzung, Zeigen, Ostension.
 
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II 160
Sprache/Grammatik/Lewis/Loar: Lewis teilt Quines Ansicht der Unerforschlichkeit der Referenz und leugnet, dass der Sprache einer Gemeinschaft eine bestimmte Grammatik zugeordnet werden kann, wenn wir nicht zuvor einen willkürlichen Maßstab für die Bewertung von Grammatiken angelegt haben. - Es sind immer verschiedene gleich einfache Weisen der Analyse möglich.

Loar I
B. Loar
Mind and Meaning Cambridge 1981

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017