Philosophie Lexikon der Argumente

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Unerforschlichkeit, Philosophie: Unerforschlichkeit der Referenz ist ein Ausdruck von W.V.O. Quine (Quine, Word and Object, 1960) für das Problem, dass - auch in einer bestimmten Situation - prinzipiell nicht festzustellen ist, auf welchen Gegenstand sich der Gebrauch eines Ausdrucks bezieht. Siehe auch Übersetzungsunbestimmtheit, Gavagai, Unbestimmtheit, Referenz, Übersetzung, Zeigen, Ostension.
 
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III 122
Absolute Realität/PutnamVsDescartes: ihre Vertreter haben die falsche Tendenz, sekundäre Qualitäten mit Empfindung sekundärer Qualitäten gleichzusetzen. - Auch Williams scheint sich ein Bild der Welt ohne Farben zu machen. - Williams: Idealfall: Theorie der Erkenntnis und des Irrtums.
III 132
Absolute Realität/Williams: erklärt uns, aber nicht fremden Wissenschaftlern, wie wir sie verstehen. - PutnamVs: also doch bloß lokal. - Absolute Realität/Putnam: würde auch Konvergenz erfordern.
QuineVsKonvergenz: Unerforschlichkeit der Referenz.
III 134
Absolute Realität/Williams: ohne normative Begriffe. - PutnamVs: gerade deshalb haben wir das Problem der Unbestimmtheit der Übersetzung. - Putnam These: es sind viele wahre Beschreibungen der Welt in verschiedenen Vokabularen möglich.
III 133
Referenz/Fodor: nach Quines Kritik an der Unerforschlichkeit (Unbestimmtheit) der Referenz: wir müssen uns an Einzelwissenschaften oder alltagssprachliche Kausalität halten.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Putnam



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017