Philosophie Lexikon der Argumente

 
Unintendierte Modelle, Philosophie: Ein Modell ergibt sich in der Logik aus einer Formel, wenn ihre Interpretation - das Einsetzen von Werten anstelle der freien Variablen – eine wahre Aussage ergibt. Bei Axiomensystemen spricht man von der Menge der Modelle, die das System zu konstruieren erlaubt. Das Problem der nichtintendierten Modelle entsteht, wenn eine in dem System gewonnene Aussage in einer Hinsicht unbestimmt ist, so dass sie wiederum verschiedene Interpretationen zulässt. Siehe auch Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 66
unintendiertes Modell/Fraassen: Bsp dieselbe Formel regiert die Diffusion von Gasen und Wärmetransport. - Frage: müsste dann die Intention Teil der Theorie sein? - Nein: unintendierte Modelle verschwinden, wenn wir einen größeren beobachtbaren Teil der Welt betrachten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

> Gegenargumente gegen Fraassen

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017