Philosophie Lexikon der Argumente

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Unintendierte Modelle, Philosophie: Ein Modell ergibt sich in der Logik aus einer Formel, wenn ihre Interpretation - das Einsetzen von Werten anstelle der freien Variablen – eine wahre Aussage ergibt. Bei Axiomensystemen spricht man von der Menge der Modelle, die das System zu konstruieren erlaubt. Das Problem der nichtintendierten Modelle entsteht, wenn eine in dem System gewonnene Aussage in einer Hinsicht unbestimmt ist, so dass sie wiederum verschiedene Interpretationen zulässt. Siehe auch Unbestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Horwich I 402
Modell/Theorie/Interpretation/unintendiertes Modell/Putnam: weil das Modell nicht unabhängig von der Theorie festgelegt ist, wird T1 wahr sein, in dem Modell - d.h. aus der Sicht einer Meta-Theorie. Wahr in allen erlaubten Modellen aus Sicht einer Theorie, in der die Terme von T1 nicht von Anfang an referieren. - S: ist dann "analytisch", aber eher im Sinn von Kants "synthetisch a priori": denn "analytisch" gehört mehr zur Form der Repräsentation, und nicht zum "Inhalt". - Es kann falsch von der Welt (im Gegensatz zur WELT) sein, weil die Welt nicht unabhängig von unserer Beschreibung beschreibbar ist.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994

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