Philosophie Lexikon der Argumente

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Universalien: Universalien sind Ausdrücke für das, was Gegenstände gemeinsam haben können, wie z.B. eine bestimmte Farbe. Beispiele für Universalien sind Röte, Rundheit, Verschiedenheit, Wert. Der ontologische Status von Universalien als etwas Denkunabhängiges - also ihre Existenz - ist umstritten. Unumstritten ist, dass wir Begriffe zur Verallgemeinerung bilden und diese erfolgreich verwenden. Siehe auch Allgemeine Termini, Allgemeines, Verallgemeinerung, Ontologie, Existenz, Begriffsrealismus, Realismus, Ideen, Teilhabe, Sortale, Konzeptualismus, Nominalismus.
 
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Armstrong II 18
Universalien/Lewis/Armstrong: sparsame Theorie: wir müssen nur die Eigenschaften und Relationen postulieren, die a posteriori für wissenschaftlichen Zugang gebraucht werden.
Arm II 181
Universalien/Lewis/Armstrong: ich bin nicht auf sie festgelegt. - Neutraler: Wahrheit superveniert darauf, was für Dinge es gibt und welche vollständig natürlichen Eigenschaften und Relationen sie instantiieren. - Negative Existenzsätze und Prädikationen sind unschuldig. - LewisVsPhänomenalistische kontrafaktische Konditionale. - ((s) "Meine Wahrnehmung wäre eine andere gewesen...")
Lewis V 244
Universale/Armstrong/Lewis: Eigenschaften sind keine Universalien und kein Ersatz für Universalien. - Universalien sind auch umgekehrt wahrscheinlich kein Ersatz für Eigenschaften. - Lewis: ich bin auf Eigenschaften verpflichtet. - Wenn Universalien, dann nur wenige. - Welche es gibt, ist für die Wissenschaften wichtig. - Universalien sind nicht teilbar. - Sonst führen sie zu exakten Duplikaten. - Nichts davon gilt für Eigenschaften.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017