Philosophie Lexikon der Argumente

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Universalien: Universalien sind Ausdrücke für das, was Gegenstände gemeinsam haben können, wie z.B. eine bestimmte Farbe. Beispiele für Universalien sind Röte, Rundheit, Verschiedenheit, Wert. Der ontologische Status von Universalien als etwas Denkunabhängiges - also ihre Existenz - ist umstritten. Unumstritten ist, dass wir Begriffe zur Verallgemeinerung bilden und diese erfolgreich verwenden. Siehe auch Allgemeine Termini, Allgemeines, Verallgemeinerung, Ontologie, Existenz, Begriffsrealismus, Realismus, Ideen, Teilhabe, Sortale, Konzeptualismus, Nominalismus.
 
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Bertrand Russell
IV 44/45
Universalien/Erkenntnis/Russell: jede Erkenntnis von Wahrheiten setzt eine Bekanntschaft mit »Dingen« voraus, die von Sinnesdaten wesentlichen verschieden sind: Universalien. - Bsp "Schwärze", »Verschiedenheit«, "Brüderlichkeit". - Jeder Satz muss wenigstens ein Universale enthalten. - Weil die Bedeutung aller Verben allgemein ist.
IV 82
Universalien/Russell: alles, was nicht mit Eigennamen bezeichnet wird: wofür Substantive, Adjektive, Präpositionen und Verben stehen. - Daher muss es in jedem Satz ein Universale geben. - Die meisten Autoren VsRussell.
IV 88
Russell: Universalien müssen Gegenstände sein, weil wir wiederholt an sie denken können.

R I
B. Russell/A.N. Whitehead
Principia Mathematica Frankfurt 1986

R II
B. Russell
Das ABC der Relativitätstheorie Frankfurt 1989

R IV
B. Russell
Probleme der Philosophie Frankfurt 1967

R VI
B. Russell
Die Philosophie des logischen Atomismus
In
Eigennamen, U. Wolf (Hg), Frankfurt 1993

R VII
B. Russell
Wahrheit und Falschheit
In
Wahrheitstheorien, G. Skirbekk (Hg), Frankfurt 1996

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017