Philosophie Lexikon der Argumente

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Unkorrigierbarkeit, Philosophie des Geistes: Ausdruck für den besonderen Status der Gewissheit, den unsere Aussagen über unsere eigenen subjektiven Zustände haben. Dieser besondere Status wird von einigen Autoren bestritten. Siehe auch Privilegierter Zugang, Privatsprache, Mentale Zustände, Subjektivität, Fremdpsychisches.
 
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Frank I 637
Unkorrigierbarkeit/DavidsonVsRorty: unsere Behauptungen über unsere eigenen propositionalen Einstellungen sind nicht unkorrigierbar. - Es ist möglich, dass unsere Selbst-Urteile durch Anhaltspunkte und Indizien, die anderen verfügbar sind, umgestürzt werden.
I 644
Unkorrigierbarkeit/Shoemaker: nicht eine Art von Wissen, sondern eine Klasse von Äußerungen (nicht Propositionen als Bedeutungen) - DavidsonVs: das genügt nicht: der Sprecher muss wissen, dass er diese besondere Klasse von Sätzen gebraucht. - Problem: wenn nur der Sprecher selbst das entscheiden kann, dann ist das überhaupt kein Prinzip.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Davidson
> Gegenargumente zu Unkorrigierbarkeit



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017