Philosophie Lexikon der Argumente

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Unkorrigierbarkeit, Philosophie des Geistes: Ausdruck für den besonderen Status der Gewissheit, den unsere Aussagen über unsere eigenen subjektiven Zustände haben. Dieser besondere Status wird von einigen Autoren bestritten. Siehe auch Privilegierter Zugang, Privatsprache, Mentale Zustände, Subjektivität, Fremdpsychisches.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Gareth Evans
Frank I 504ff
Unkorrigierbarkeit/Evans: idealistisch, wenn sie von der Selbstkonstruktion der Welt durch uns ausgeht. Andererseits ist die Möglichkeit, uns selbst als objektive Personen zu identifizieren, nicht verifikationistisch auszuschlachten.
I 515
Immunität/Evans: ist eine direkte Folge der demonstrativen Identifizierung - aber es geht nicht um "Identifizierung". - Fehler: zu glauben, die Immunität erstrecke sich nicht auf körperliche Merkmale.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Evans
> Gegenargumente zu Unkorrigierbarkeit



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.06.2017