Philosophie Lexikon der Argumente

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Ursachen: Ob etwas eine physische Ursache von etwas ist, hängt ab von der Getrenntheit zweier Gegenstände oder Prozesse, die als Ursache und Wirkung identifiziert werden sollen sowie der Übertragung von Energie. Ob dieses Verhältnis zustande kommt, ist demnach kontingent. Sprachlich betrachtet ist das Verhältnis von Ursache und Wirkung dagegen ein notwendiges Verhältnis, da der Begriff Ursache nur auf etwas angewendet wird, das eine Wirkung hat. Siehe auch de re, de dicto, Notwendigkeit, Kontingenz, Kausalität, Wirkung.
 
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Armstrong II 58
Ursache/Wirkung/Hume: notwendige Verbindung. - Place: Ursache ist aber begrifflich, logisch notwendig. - Place: (und alle anderen): Ursachen haben ihre Wirkungen kontingent. ((s) D.h. dass hinterher (a posteriori, empirisch) festgestellt wird, was die Ursache war.) Eine Ursache kann begrifflich nicht etwas anderes sein, als Ursache einer Wirkung.
Hume II 245f
Ursache/Kausalität/Hume: logisch kann alles beliebige Ursache von etwas sein. - Daher muss die Notwendigkeit, die wir für die Kausalität brauchen, empirisch sein! - Deleuze: Kausalität ist für Humes psychologische Untersuchungen außerrationaler Ursachen von Annahmen notwendig.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Hume
> Gegenargumente zu Ursachen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017