Philosophie Lexikon der Argumente

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Urteil: Die Verwendung des Begriffs des Urteils ist nicht einheitlich. Wenn das Urteil als die Feststellung des Wahrheitswerts („wahr“ oder „falsch“) einer Aussage aufgefasst wird, wird dies graphisch explizit dargestellt, z.B. mit dem von G. Frege eingeführten Urteilsstrich I-. Siehe auch Wahrheitswert, Urteilsstrich, Satz, Aussage, Äußerung, Behauptung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 146f
Richtige Urteile sind normative Begriffe. Keine natürlichen. Widersprüchliche Urteile werden nicht durch die Naturgesetze verboten!
I 235
Urteil/Dummett/Brandom: nicht Ausdruck eines inneren Urteilsakts, sondern Verinnerlichung des äußeren Akts der Behauptung.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Brandom



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017