Philosophie Lexikon der Argumente

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Urteil: Die Verwendung des Begriffs des Urteils ist nicht einheitlich. Wenn das Urteil als die Feststellung des Wahrheitswerts („wahr“ oder „falsch“) einer Aussage aufgefasst wird, wird dies graphisch explizit dargestellt, z.B. mit dem von G. Frege eingeführten Urteilsstrich I-. Siehe auch Wahrheitswert, Urteilsstrich, Satz, Aussage, Äußerung, Behauptung.
 
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II 32
Urteil: Fortschreiten vom Gedanken zu seinem Wahrheitswert.
II 47
Urteilsstrich/Frege: damit wird etwas behauptet. - Dagegen: mit "2 + 3 = 5" wird nur ein Wahrheitswert hingeschrieben - Mit dem Urteilsstrich wird gleichzeitig gesagt, daß der Wahrheitswert das Wahre sei.
IV 56
Urteil/Frege: Bsp Wenn der Angeklagte zur Tatzeit in Rom war, kann er die Tat nicht begangen haben. - Ein Urteil, drei Gedanken. - IV 63
Es ist falsch zu glauben, daß ein Urteil einen Zusammenhang oder Ordnung stifte. -
IV 65
Urteil: seelischer Vorgang. - Es bedarf eines Trägers. Negation/Verneinung: bedarf keines Trägers.

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

> Gegenargumente gegen Frege



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017