Philosophie Lexikon der Argumente

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Verallgemeinerung: Eine Verallgemeinerung ist die Ausdehnung einer Aussage (einer Zuschreibung von Eigenschaften) die auf einen Bereich D von Gegenständen zutrifft, auf einen Gegenstandsbereich E, der größer als D ist und D enthält. Zum Gegenstandsbereich können in diesem Fall auch Zeitpunkte gehören. Eine Eigenschaft, die voll auf die Gegenstände eines Gegenstandsbereichs zutrifft, kann partiell auf die Gegenstände eines größeren Bereichs zutreffen. Siehe auch Gültigkeit, Allgemeingültigkeit, Allgemeines, Prädikation, Methoden.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Berka I 469
Generalisation/Generalisierung/Tarski: lässt freie Variablen verschwinden.
Berka I 480
Generalisierung/Generalisation/Erfüllung/"höchstens an i-ter Stelle unterschieden"/Tarski: sei x eine Aussagenfunktion, angenommen es ist schon bekannt, welche Folgen die Funktion x erfüllen.
Indem wir den Inhalt der betrachteten Operation berücksichtigen, werden wir nur dann von der Folge f behaupten, dass sie die Funktion ∩kx erfüllt, falls diese Folge die Funktion x selbst erfüllt und sogar dann nicht zu erfüllen aufhört, wenn das k-te Glied auf beliebige Weise variiert.
Bsp die Funktion ∩2l1,2 wird nur durch eine solche Folge erfüllt, die die Formel f1 ⊂ f2 verifiziert und dies ohne Rücksicht darauf, wie das zweite Glied dieser Folge variiert. - Das ist hier nur möglich, wenn das erste Glied die leere Klasse ist.

Tarsk I
A. Tarski
Logic, Semantics, Metamathematics: Papers from 1923-38 Indianapolis 1983

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

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> Gegenargumente zu Verallgemeinerung



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017