Philosophie Lexikon der Argumente

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Veränderung, Philosophie: Veränderungen bestehen im Wechsel von Eigenschaften eines Gegenstands in der Zeit. Siehe auch Prozess, Flux, Bewegung, Raumzeit, Vierdimensionalismus, Abbildung, Darstellung, Repräsentation, Identität, Temporale Identität, Identifikation, Bedeutungswandel.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 134
Veränderung/Ereignis/Simons: eigentlich können sich Ereignisse nicht verändern. - Ausnahmen: Bsp die Auseinandersetzung wurde hitziger. - Bsp die Hochzeit verlagerte sich ins Haus. - Lösung: in Wirklichkeit sprechen wir über die involvierten continuants.
I 135
Veränderung/Simons: die Veränderung einer Größe (vektoriell oder skalar, Bsp Beschleunigung) ist ein Maß einer Veränderung, nicht selbst eine Veränderung.
I 176
Veränderung/Simons: es ist aber der ganze continuant, nicht bloß ein Teil, der diese verschiedenen Eigenschaften hintereinander hat.
Zuschreibung/Veränderung: daraus folgt, dass eine Zuschreibung von Eigenschaften an ein continuant normalerweise den Zeitpunkt mit angeben muss.
I 193
Teil/Veränderung/Flux/Wandel/SimonsVsChisholm: wenn von einem Tisch ein kleiner Teil abgeschnitten wird, dann ist das kein Tisch.
ChisholmVsVs: doch: weil er schon vorher da war, muss er Tisch sein.
Lösung/Quine: von den vielen gleichzeitig verschlungenen Summen, die jede Tisch sein können, sollte nur das als Tisch zählen, was nicht in die anderen eingebettet ist. - "Tische sind so gemeint, dass sie sich gegenseitig ausschließen".

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017