Philosophie Lexikon der Argumente

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Verhalten, Philosophie: Beobachtbare Veränderungen im beschreibbaren Zustand von lebenden Organismen, die von diesen Organismen selbst initiiert sind oder die eine Reaktion auf äußere Reize darstellen, bei denen eine gewisse Wahlmöglichkeit der Reaktion besteht. Flankierende Gedanken gehören nicht zum Verhalten, da sonst eine beliebige Ausweitung des Bezugsrahmens eine Bestimmung des Verhaltens unmöglich machen würde. Siehe auch Behaviorismus, Psychologie, Mentalismus, Naturalismus, Beobachtung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Avr I 151
Verhalten/Armstrong/Avramides: muss zunächst immer bedeuten: physisches Verhalten. - Sonst zirkulär. - Dagegen "eigentliches Verhalten"/Armstrong: bezieht sich auch auf den Geist.
Avr I 157
Eigentliches Verhalten/Armstrong/Avramides: ist interpretiertes Verhalten, das kann man nur als Subjekt an anderen Subjekten erkennen. - Avramides: Dritte-Person-Standpunkt. - Das ist kein Gottesstandpunkt und keine Neurophysiologie.
I 159
Dann kann Geist nicht nur kontingent mit Verhalten verbunden sein. - Ein Subjekt kann nie von seiner Erfahrung getrennt werden. - Dennoch ohne wesentliche Referenz auf Verhalten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

> Gegenargumente gegen Armstrong



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.06.2017