Philosophie Lexikon der Argumente

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Verlässlichkeitstheorie, Philosophie: Die Verlässlichkeitstheorie ist eine Theorie über das Zustandekommen von Wissen. Sie versucht zu erklären, wie Subjekte in manchen Fällen über Wissen verfügen, ohne sich und anderen Rechenschaft darüber geben zu können. Siehe auch Kausaltheorie des Wissens, Wissen, Regularität, Unbewusstes.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 264
Verlässlichkeitstheorie/Nozick: externalisiert Rechtfertigung. - Verlässlichkeit ist eine Relation zwischen Glauben (durch Methode) und Wahrheit. - Richtung: vom Glauben zur Wahrheit. - Umgekehrt: die Bedingungen: (Verbindungen) verlaufen von der Wahrheit zum Glauben.
a) Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Methode zum Glauben führt, dass p falsch ist. - Das betrifft die Angemessenheit der Methode. (Besteht eine echte Verbindung?) - Das entspricht
Fehlertyp II: Annahme einer falschen Methode.
b) Wahrscheinlichkeit, dass p falsch ist, gegeben diese bestimmte Methode hat.
Sie überzeugt, dass p falsch ist. - Das ist die Frage der Verlässlichkeit.
Fehlertyp I: Ablehnung einer wahren Hypothese.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

> Gegenargumente gegen Nozick



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.07.2017